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    Geschichte des Wasserkraftwerks Langweid

    Die Heimat des Lechmuseums

    Geschichte des Wasserkraftwerks Langweid
    Geschichte des Wasserkraftwerks Langweid

    Das Wasserkraftwerk Langweid ging am 18. November 1907  im schwäbischen Langweid nördlich von Augsburg ans Netz. Auch ein Jahrhundert später versorgt es tausende Haushalte mit Energie. Das Gebäude steht inzwischen unter Denkmalschutz und ist seit 2008 die Heimat des Lechmuseums Bayern.

    Geschichte des Wasserkraftwerk Langweid

    Das Wasserkraftwerk Langweid wurde von 1906 bis 1909 erbaut. Im Rahmen der Errichtung wurde der Lech-Seitenkanal verlängert. Zunächst wurden vier horizontale Francis-Doppelzwillingsturbinen installiert, von denen jede ein Nutzgefälle von etwas über sechs Meter und eine Schluckfähigkeit von etwas mehr als 20 Kubikmeter pro Sekunde hatte. Dies führte zu einer Drehzahl von 150 pro Minute und einer Leistung von 1500 PS (1100 kW). 1908 baute man dann vier Drehstrom-Synchrongeneratoren ein.

     

    1938 wurde in einem östlichen Anbau eine vertkale Kaplanturbine eingebaut und mit einem Drehstrom-Synchrongenerator gekoppelt.

     

    1955/56 wurden die vier alten Francisturbinen modernisiert.

     

    1993 wurden die Francisturbinen wegen des höheren Wirkungsgrades gegen Kaplanturbinen getauscht.

    Ein interessantes Detail:

    Das Kraftwerk Langweid besitzt eine Schleuse für Flöße und kleinere Boote, diese wurde allerdings nie verwendet. Der Grund: Das Ende der Lechflößerei kam der Nutzung zuvor.

    Das Lechmuseum im Wasserkraftwerk

    Seit Ende Juni 2008 ist in den Räumen des Wasserkraftwerks das Lechmuseum Bayern beheimatet. Initiator und Betreiber des Lechmuseum Bayern ist die Lechwerke AG (LEW). Insgesamt 300.000 Euro investierte das Unternehmen in die Realisierung des Projekts.

     

    Das Wasserkraftwerk Langweid wird von der Bayerischen Elektrizitätswerke GmbH (BEW) betrieben, welche ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Augsburger Lechwerke AG (LEW) ist. Zusammen mit den 34 anderen Wasserkraftwerken an Donau, Iller, Günz, Lech und Wertach werden jährlich etwa eine Milliarde kWh Strom aus regenerativer Wasserkraft erzeugt.

     

    Seit 1901 sind die Lechwerke als Energieversorgungsunternehmen in Bayern engagiert. LEW ist mit der Region tief verbunden und zählt heute zu den bedeutenden Stromdienstleistungsunternehmen im Süden Deutschlands. Die Lechwerke sind in allen Wertschöpfungsstufen tätig. LEW erzeugt in Wasserkraftwerken CO2-freien Strom, kauft Strom am freien Markt ein, handelt damit und betreibt ein eigenes Stromnetz.

     

    Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten von LEW und LEW Wasserkraft.

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